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3D Photo


Vita

Biographie


Vor über fünfzig Jahren habe ich in Rumänien das Licht der Welt erblickt - und es gibt Fotos von mir, die mich schon im zarten Alter von vier Jahren mit einer Kamera in der Hand zeigen :-)


Die große Leidenschaft für die Fotografie brach aber erst mit 16 Jahren in mir aus, als ich in meiner Schule einen Fotokurs belegte. Kurze Zeit später habe ich mit meiner ersten Kamera angefangen, alles, was mir gefiel, auf Film zu bannen.

Es sollte noch viele Jahre dauern, bis ich über meinen Schulfreund Nelu zum ersten Mal Kontakt zur räumlichen Fotografie bekam. Ich lebte seit 1979 in Deutschland und Nelu ließ mir von Rumänien aus eine seiner 3D-Kameras zukommen, die er mit einfachsten Mitteln aus zwei alten rusischen Billig-Kameras zusammengesetzt hatte. Hut ab vor der technischen Leistung, die Kamera hat mir jahrelang gute Dienste geleistet!


Jetzt erst ging mir auf, was es doch für ein Abenteuer, was für ein Privileg es ist, die Welt in ihrer Räumlichkeit, mit zwei Augen zu sehen! Die meisten Menschen nehmen so etwas als selbstverständlich hin - und vermissen dennoch in den Fotos, die sie Tag für Tag sehen, keine Tiefe. Wie viel mehr an Information, an Bildinhalt, an Details und an Schönheit wir mit einem 3D-Bild transportieren können, das fing damals, im Sommer 1988, langsam an, mir aufzugehen, und ich genieße bis zum heutigen Tag bewusst jeden räumlichen Blick, den ich von der Welt erhaschen darf!







Viel Zeit ist inzwischen vergangen, ich habe in den unterschiedlichsten Lebenslagen Zigtausende 3D-Bilder gemacht, Dias und Digitalbilder, hatte das Glück, einige wunderbare Reisen zu unternehmen und viele schöne Erinnerungen mitzubringen von einigen der faszinierendsten Orte auf unserem Globus: ich habe insgesamt über 18 Monate auf Reisen in Südamerika zugebracht, bin mehrere Monate in Indonesien unterwegs gewesen, war in Indien, Thailand, Kambodscha, habe viele europäische Länder besucht und überall die Schönheit des Landes gesehen, überall tolle Menschen kennen gelernt, von überall tolle Erinnerungen mitgebracht, sowohl in Form von Bildern, als auch von ausführlichen Reisetagebüchern – und natürlich viele viele Eindrücke, die kein Diafilm, kein Blatt Papier, keine Festplatte festhalten kann, die nur in meinem Herzen weiterleben.

Auch wenn ich nicht auf Reisen war, bin ich in den ganzen Jahren immer wieder mit der Kamera in meiner Wahlheimatstadt Schwäbisch Hall und in der Umgebung unterwegs gewesen und habe versucht, die Schönheit der Stadt und der Natur einzufangen. Zu jeder Jahreszeit gibt es dankbare Fotomotive in der Natur, in der Stadt oder im eigenen Heim – aber am meisten hat es mir doch das Frühjahr und der Sommer in freier Wildbahn angetan. Es ist so wundervoll, mit meiner Partnerin durch einen Wald zu streifen, an einem Seeufer zu verweilen, am Flussufer Rast zu machen!

Und dann sind da noch die Akte! Eine schwierige Sparte der Fotografie, ganz unzweifelhaft, aber auch eine sehr, sehr dankbare! Was ist denn (nicht nur für Männer!) schöner als ein schöner, ästhetisch in Szene gesetzter Frauenkörper? Ich bin vor über fünfzehn Jahren angetreten, das Hohelied der weiblichen Schönheit zu singen. Es ist immer wieder ein wunderbares Erlebnis, wenn neue, schöne Bilder zum ersten Mal auf meinem Bildschirm erscheinen und mal mit mehr, mal mit weniger Bildbearbeitung den letzten Schliff erhalten. Dabei kommt es mir darauf an, dass die Schönheit meines Models durch eine stimmige Bildkomposition, gute Ausleuchtung und ästhetische Accessoires hervorgehoben wird. Wichtig ist mir auch ein entspanntes, vertrauensvolles Zusammenarbeiten mit meinen Models – viele von meinen Models sind mir zu guten Freundinnen geworden!

All das würde wohl viel, viel weniger Spaß machen ohne die Begleitung, die Ermutigung, die Anregungen, aber auch häufig die Geduld, die ich von meiner lieben Muse Elke erfahre!

"Ja, und wie geht es weiter?" - mögen sich einige unter Ihnen fragen. Meine Antwort ist, dass mir die Projekte so schnell nicht ausgehen werden, ob es sich um neue Ideen für Aktbilder handelt oder um Reisen oder um sonstige Projekte. Konkret heißt das für die nähere Zukunft, dass ich mit der Kamera in die Welt unter Wasser vorstoßen will, und dass ich mir - im Trockenen - mein eigenes Fotostudio aufbaue.

Weitere Reisen werden sicherlich auch noch kommen, die Sehnsucht nach meiner dritten Heimat Patagonien treibt mich konstant um, genauso wie die Neugier auf gänzlich unbekannte Gefilde.

Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Vergnügen mit meinen Bildern!

Alle Galerien sind sowohl als Anaglyphen für einen räumlichen Eindruck, als auch als Farbbilder aufgesetzt, Sie können bei jedem Bild in die jeweils andere Variante wechseln, und es lohnt sich bei den meisten Bildern, auch mal die Farben auf sich wirken zu lassen. Leider kann ich mit dem Medium Internet nicht beides: Farbe und räumliche Tiefe, gleichzeitig bieten.

Kommentare sind willkommen, interessierte (weibliche) Foto-Models auch!

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!

Herzlichst

Ihr Erwin Ilias



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